Zahlung per Überweissung in der EU

Auf Basis der EU-Preisverordnung (2560/2001) können ab dem 1. Juli 2003 grenzüberschreitende Zahlungen bis zum Maximalbetrag von 12.500 EUR in folgende europäische Länder zu Inlandskonditionen abgewickelt werden:

Grundlage für die Umsetzung der EU-Verordnung sind neue Standards im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr, die von den europäischen Banken in Abstimmung mit der europäischen Zentralbank und der EU-Kommission eingeführt wurden.

Zur eindeutigen Identifizierung von Zahlungsempfängern sind künftig die IBAN (International Bank Account Number) sowie der BIC (Bank Identifier Code) anzugeben.

IBAN

Die IBAN ist eine internationale Bank-Kontonummer und beinhaltet das Länderkennzeichen, die Bankleitzahl der Empfängerbank und die Kontonummer des Empfängers. Zusätzlich wird für jedes Konto eine kontobezogene, zweistellige Prüfziffer errechnet. Die IBAN wurde vom europäischen Komitee für Banken Standardisierung (ECBS) auf Basis einer weltweit geltenden ISO-Norm entwickelt.

BIC

Der BIC ist der international standardisierte Bank-Code (oftmals auch als SWIFT-Code bezeichnet). Er beinhaltet den Namen der Empfängerbank, das Länderkennzeichen und eine Filialkennung. Der BIC ist 8 oder 11 Stellen lang und besteht ganz oder überwiegend aus Buchstaben. Mit Hilfe des BIC können weltweit Kreditinstitute eindeutig identifiziert werden. Den BIC einer ausländischen Bank können Sie über die BIC-Suche auf der BIC/SWIFT-Website ermitteln, sofern die Bank zweifelsfrei definiert ist. In einigen Ländern hat allerdings jede Filiale ein und derselben Bank einen eigenen BIC.

Weiterführende Informatioen unter: http://www.zahlungsverkehrsfragen.de

Verzichten Sie im Zweifelsfall auf Experimente und holen Sie sich die Information vom Zahlungsempfänger.